Montag, 22. Juli 2013

Hammermäßige vegane Lasagne!





Vegane Lasagne mit Hefeschmelz (für ca. 3-4 Personen, je nach Hunger)

Nach den Eskapaden in Ostfriesland war mir nach einer guten Lasagne. Ich habe mal so rumprobiert und es kam fast die leckerste Lasagne raus, die ich je gegessen habe! Und das Rezept möchte ich euch nicht vorenthalten. 
Die Mengenangaben sind alle Pi mal Daumen, ich messe eher selten nach. Aber ich denke das kommt alles so ganz gut hin :) Und einfach zu machen ist sie auch noch dazu!


Zuallererst 50 g Sojaschnetzel (ich bin mit dem von Alnatura sehr zufrieden) mit einem guten Schuss Sojasoße und Gemüsebrühe (Granulat in warmem Wasser auflösen und darauf achten, dass ihr genügend Flüssigkeit habt, sodass das Sojaschnetzel gut Flüssigkeit aufnehmen kann) in einer Schüssel ca. 5 Minuten quellen lassen. Abgießen und etwas ausdrücken, damit nicht zuviel Flüssigkeit im Schnetzel bleibt (mach die Soße vielleicht etwas wässriger). Durch die Sojasoße nimmt das Schnetzel einen wunderbar lecker-würzigen Geschmack an. Wer nicht so auf Sojasoße steht, kann natürlich auch nur Gemüsebrühe nehmen.

Schonmal den Ofen vorheizen (ich stell den immer auf Umluft, ca. 180 Grad).

Jetzt das Sojaschnetzel durch Zugabe von ein bisschen Alsan oder Olivenöl in der Pfanne scharf anbraten, dann wird es sogar etwas knusprig. Hitze wegnehmen und frischen Knoblauch nach Belieben, gehackt hinzugeben (ich nahm 3 mittelgroße Zehen - ich liebe Knoblauch :D). Achtet darauf, dass der Knoblauch nicht braun wird, denn dann wird er bitter. Deshalb weg mit der Hitze. Hätte ich Weißwein da gehabt, hätte ich das ganze damit abgelöscht. Hatte ich aber nicht. Wenn ihr welchen da habt, macht das ruhig, das gibt der Soße nochmal einen besonderen Geschmack. 

Jetzt kommt ein Päckchen passierte Tomaten (500 g) dazu. Lecker würzen (Salz, Pfeffer, getrocknete oder frische Kräuter wie Oregano, Basilikum, Thymian...), abschmecken und so etwa 10 Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen.

Für die Bechamelsoße (ich habe sie direkt als Hefeschmelz gemacht und so für alles verwendet ^^):
2-3 EL Alsan oder andere Pflanzenmargarine in einem Topf zum Schmelzen bringen. 2 gehäufte EL Mehl dazu und alles mit dem Schneebesen gut durchrühren. Die Masse wird schnell steif und klumpig, deswegen geben wir jetzt soviel Wasser hinzu, bis eine homogene, cremige und nicht zu flüssige Soße entsteht. Bei mir waren es glaub ich so insgesamt knapp 250 ml, aber probiert es lieber aus!
Habt ihr ne schöne Soße, kommen 2 gehäufte EL Hefeflocken dazu. Habt ihr die untergerührt, müsst ihr wohl nochmal etwas Wasser hinzugeben. Ist euch die Soße zu flüssig -> Hefeflocken dazu. Ist sie zu fest -> Wasser dazu.
Abgeschmeckt hab ich das Ganze mit Senf, Salz, Pfeffer, Muskatnuss (und etwas Knoblauch :D).

Und ab hier geht man so vor wie bei normalen Lasagnen.
1 Schicht Lasagneplatten (insgesamt braucht ihr vielleicht ne halbe bis 3/4 Packung) in die Auflaufform geben. Tomatensoße drauf. Hefeschmelz drauf. Eine weitere Schicht Lasagneplatten. Tomatensoße - Hefeschmelz- Lasagneplatten. Und so weiter. Bis alle Soße aufgebraucht ist.

Aber Achtung: Dran denken, dass man für den Abschluss, praktisch als "Käsefinish" noch Hefeschmelz braucht! Also nicht alles in der Lasagne verwursten.
Dann, wie gesagt, nach der letzten Schicht Lasagneplatten noch lecker Hefeschmelz auf der Lasagne verteilen. Ich habe zusätzlich noch etwas Semmelbrösen drüber verteilt, weil ich es gerne knusprig mag.

Das ganze bei den 180 Grad für 25-30 Minuten in den Ofen.

Und so sah das ganze dann aus:


Nicht wundern, links ist der Teil vom Freund, der hatte natürlich Käse auf seiner Hälfte und Hackfleisch in seiner Soße :D Rechts ist dann mein Teil.
Und wie es auf dem Teller aussieht, konnten ihr ja oben sehen.

Oooohhh man, ich hab jetzt wieder total Hunger und würde so gerne noch so eine Lasagne essen. Am besten eine ganze. Is aber nicht drin. Dafür gibt es gleich ne Nudelpfanne mit Gemüse. Immerhin. Ist ja auch was.

Euch wünsche ich aber beim etwagigen Nachkochen viel Spaß und einen guten Appetit!! :)

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